Welche Pläne Sie hochladen können
- PDF — am besten direkt aus dem Zeichenprogramm exportiert,
- Bilder im Format PNG, JPG oder WebP, auch ein Screenshot aus der Zwischenablage,
- ein Foto vom Papierplan — am Handy direkt mit der Kamera,
- am Computer zusätzlich DXF-Zeichnungen aus CAD-Programmen.
Ideal ist ein Grundriss je Geschoss mit Maßketten. Pläne sind urheberrechtlich geschützt (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 7 UrhG). Deshalb fragt HausEKG beim Hochladen, ob Sie den Plan nutzen dürfen — zum Beispiel, weil er Ihr eigener Entwurf ist, der Plan Ihres Architekten oder ein gekaufter Hausentwurf. Unterlagen mit sichtbarem Wasserzeichen oder Copyright-Hinweis übernimmt HausEKG nicht automatisch als exakten Entwurf.
So läuft der Import ab
Hochladen und zuordnen
Sie laden den Plan hoch und ordnen ihn dem Geschoss zu: Erdgeschoss, Obergeschoss oder Dachgeschoss. Stehen mehrere Grundrisse auf einem Blatt, ziehen Sie einen Rahmen um den jeweiligen Grundriss — mit den Maßketten.
Fotos gerade ziehen
Bei einem Foto ziehen Sie vier Griffe auf die Blattecken; danach wird das Blatt entzerrt.
Die KI liest den Plan
Außenwände, Innenwände, Fenster, Türen, Räume und die Treppe — und die Maße aus den Maßketten.
„Passt das?“
Das Programm prüft selbst, ob Umriss, Maßstab und Geschosse zusammenpassen, und zeigt das Ergebnis mit Häkchen. Nachgefragt wird nur dort, wo etwas nicht stimmt.
Bestätigen
Sie bestätigen oder korrigieren. Erst dann wird daraus Ihr Hausmodell.
Der ganze Plan — kein automatischer Zuschnitt
HausEKG schneidet Ihren Plan nicht selbst zu. Die KI bekommt den ganzen Plan — oder genau den Rahmen, den Sie selbst gezogen haben. So geht keine Maßkette und keine Außenwand verloren, und der Maßstab lässt sich aus den Maßen ablesen, die auf dem Plan stehen. Ihre hochgeladene Datei bleibt dabei unverändert.
Persönliche Daten werden vor der KI unkenntlich gemacht
Auf Plänen stehen oft Namen, Adressen und Telefonnummern — meist im Plankopf. Bevor ein Bild zur Auswertung an die KI geht, sucht HausEKG solche Angaben auf unserem eigenen Server und deckt sie in der Kopie für die KI mit weißen Flächen ab. Für diese Suche verlässt nichts den Server.
- Abgedeckt werden: Namen hinter Angaben wie „Bauherr“ oder „Eigentümer“, Straßen mit Hausnummer, Postleitzahl mit Ort, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten.
- Lesbar bleiben: Raumnamen, Flächen, Maße, Maßstab, Geschossnamen und der Plantitel.
- Ihr hochgeladener Plan selbst wird nicht verändert — abgedeckt wird nur die Kopie für die KI.
Die Erkennung arbeitet automatisch und kann im Einzelfall etwas übersehen. Wer ganz sicher gehen will, lädt einen Plan ohne Plankopf hoch. Für das Lesen des Grundrisses nutzen wir einen KI-Dienst von OpenAI (USA); die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Der Maßstab: eine einzige Länge genügt
Meist liest die KI den Maßstab direkt aus den Maßketten. Gelingt das nicht, setzen Sie selbst zwei Punkte:
- Punkt A an den Anfang eines Maßes, das Sie im Plan ablesen können — am besten eine lange Außenwand.
- Punkt B an das Ende dieses Maßes. Die Linie läuft dabei nur waagerecht oder senkrecht.
- Länge A–B in Metern eingeben, zum Beispiel 11,20.
Je länger die Strecke A–B, desto genauer wird der Maßstab; grob gesetzte Punkte genügen. Ein zweites Maß mit Punkt C ist nur eine optionale Kontrolle. Weitere Geschosse richten Sie über die Punkte A′ und B′ deckungsgleich auf das erste Geschoss aus.
Mehrere Geschosse
Jedes Geschoss bekommt seinen eigenen Plan. Das Erdgeschoss ist die Referenz: Obergeschoss und Dachgeschoss werden darauf ausgerichtet, damit Außenwände, Treppe und Schornstein übereinander liegen. Stimmt der Umriss eines oberen Geschosses mit dem Erdgeschoss überein, übernimmt das Programm ihn deckungsgleich; weicht er ab, zeigt es Ihnen die Stelle.
Tipp: Laden Sie zuerst das Erdgeschoss hoch und prüfen Sie es vollständig, bevor Sie die oberen Geschosse ergänzen. Fehler im Erdgeschoss würden sonst in alle weiteren Geschosse übernommen.
Was einen Plan gut lesbar macht
- Ein Grundriss je Geschoss, vollständig — mit allen Außenwänden und den äußeren Maßketten.
- Mindestens eine lange Gesamtmaßkette, besser je eine waagerecht und eine senkrecht.
- PDF direkt aus dem Zeichenprogramm statt eines Scans, wenn Sie die Wahl haben.
- Foto: gerade von oben, das ganze Blatt im Bild, gleichmäßiges Licht ohne Schatten und Spiegelungen, scharf.
- Keine Handnotizen oder Markierungen über Wänden und Maßen.
- Schwarze Linien auf weißem Grund lesen sich am besten; farbige Möblierung und Schraffuren stören eher.
- Die Maßstabsangabe auf dem Plan ist nicht nötig — die Maßketten reichen.
Was die KI nicht kann
Die KI macht Vorschläge — die Entscheidung bleibt bei Ihnen. Bei sehr unruhigen Plänen, Handskizzen ohne Maße oder stark verzerrten Fotos kann das Lesen misslingen. Dann sagt das Programm das offen, und Sie können den Plan erneut erkennen lassen, ihn durch eine bessere Fassung ersetzen oder den Grundriss selbst zeichnen.
HausEKG ist ein Werkzeug für die Vorplanung. Es ersetzt keinen Bauantrag, keine Statik und keine Werkplanung.
Danach: Ihr Haus in 3D
Aus dem bestätigten Grundriss entstehen Wände, Decken und das Dach. Fenster und Türen setzen Sie aus dem Katalog, und Sie sehen Ihr Haus in 3D, mit Sonne und Schatten auf dem Grundstück — mehr dazu unter Haus planen.
Häufige Fragen
- Welche Dateiformate kann ich hochladen?
- PDF, PNG, JPG und WebP, ein Foto vom Papierplan oder einen Screenshot aus der Zwischenablage. Am Computer zusätzlich DXF-Zeichnungen.
- Geht das auch auf dem Handy?
- Ja. Auf dem Handy können Sie Pläne hochladen oder fotografieren und erkennen lassen. Zeichnen und Bearbeiten geht am Computer.
- Sieht die KI meinen Namen und meine Adresse?
- Angaben wie Namen, Adressen und Telefonnummern werden vor der Auswertung automatisch in der Kopie für die KI abgedeckt. Die Erkennung kann im Einzelfall etwas übersehen — sicher ist ein Plan ohne Plankopf.
Quellen und Stand
- HausEKG: Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen — Stand Oktober 2026
- Urheberrechtsgesetz (UrhG) § 2 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 7 — gesetze-im-internet.de/urhg